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Tatort Menschenhandel: Ausbeutung erkennen – Täter verfolgen – Opfer schützen (D/ES)

TERMIN
20.–23. Sep. 2027
Mo 09:00 Uhr – Do 16:00 Uhr
ORT
Schloss Gimborn
Marienheide, NRW
SPRACHE
Deutsch
Seminarsprache
PLÄTZE
Buchung möglich
Stand: live aus dem Buchungssystem

Worum es geht

Menschenhandel ist ein grenzüberschreitendes Kriminalitätsphänomen, das Ermittlungsbehörden und Opferschutzorganisationen vor komplexe Herausforderungen stellt. Das Seminar vermittelt einen praxisnahen Überblick über aktuelle Entwicklungen, Täterstrukturen und wirksame Bekämpfungsansätze.

Behandelt werden unterschiedliche Formen des Menschenhandels, darunter sexuelle Ausbeutung, Arbeitsausbeutung und der Handel mit Minderjährigen. Ein besonderer Fokus liegt auf Verbindungen zu Schleusungskriminalität, Dokumentenfälschung, Geldwäsche und organisierter Kriminalität. Darüber hinaus werden nationale und internationale Rechtsgrundlagen sowie bewährte Modelle der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit vorgestellt.

Fachvorträge, Fallstudien und interaktive Diskussionen beleuchten praxisorientierte Ermittlungsansätze, erkenntnisgestützte Polizeiarbeit sowie die Nutzung finanzieller und digitaler Beweismittel. Ebenso wichtig sind das frühzeitige Erkennen betroffener Personen und deren Schutz. Die Teilnehmenden erarbeiten, wie Informationsaustausch, gemeinsame Ermittlungen und die Zusammenarbeit verschiedener Behörden verbessert werden können.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Polizei, Justiz, Grenz- und Finanzbehörden sowie aus dem Opferschutz. Innerhalb der Polizei werden insbesondere Ermittlerinnen und Ermittler aus den Bereichen Menschenhandel, Sexualdelikte, Schleusungskriminalität, Dokumentenkriminalität, Geldwäsche und Organisierte Kriminalität angesprochen. Ebenso relevant ist das Seminar für Angehörige des Streifen- und Grenzdienstes, des polizeilichen Staatsschutzes, von Fahndungs-, Analyse-, OSINT- und Finanzermittlungseinheiten sowie für Verbindungskräfte der internationalen Zusammenarbeit. Staatsanwaltschaften, Zoll- und Ausländerbehörden, Arbeitsaufsicht sowie spezialisierte Beratungs- und Opferschutzorganisationen gehören ebenfalls zur Zielgruppe.

Voraussetzungen

Spezielle Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich; praktische Erfahrungen in Ermittlung, Kontrolle, Analyse oder Opferschutz sind jedoch von Vorteil.

Im Preis enthalten

  • Seminar mit allen fachlichen Leistungen
  • Übernachtung im Einzelzimmer
  • Vollverpflegung inkl. Frühstücksgetränke
  • WLAN im ganzen Haus
  • Shuttle ab Bahnhof Engelskirchen

Eine Anreise am Vortag (inkl. Frühstück) können Sie bei der Buchung hinzubuchen.

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20.–23. Sep. 2027JETZT BUCHEN
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